„Ch-ch-ch-ch-changes“, gab uns einst der große, undurchschaubare David Bowie mit auf den Weg – „Changes are taking the pace I’m going through.“ Veränderungen waren auch bei uns die große Konstante in diesem Jahr. Wenn wir auf 2024 zurückblicken, sehen wir auf der großen politischen Bühne Veränderungen, die uns ratlos zurücklassen. Doch im Kleinen, im Alltag, haben wir viele Veränderungen erlebt, die uns Mut machen und Freude bereiten: im Gespräch mit Nachbarn, Freunden und Fremden. Und bei der Arbeit – dort, wo durch Zusammenarbeit oft die besten Ideen entstehen.
Auf dem HOF durften wir in diesem Jahr einige Veränderungsprozesse aus nächster Nähe begleiten – bei unseren Kund:innen und bei uns selbst. Dabei ging es oft darum, die Blickrichtung zu ändern:
Wie sehen andere mich? Was kann ich anderen bieten? Was muss ich verändern, damit das sichtbar wird? Und wie kommuniziere ich das effektiv?
In einem Brandingprozess steht am Ende oft ein sichtbares Ergebnis: ein Logo, ein Name, eine Website. Doch davor liegt meist ein längerer Weg. Ein Prozess, in dem wir Perspektiven wechseln und versuchen, in ganz anderen Schuhen zu gehen. Bowie selbst war ein Meister des Perspektivwechsels: Als Thin White Duke, Aladdin Sane oder Ziggy Stardust schlüpfte er in immer neue Rollen, wechselte Stile und sogar Schuhe – von Plateau-Stiefeln über High Heels bis zu Schnürschuhen. Dabei hat er uns immer auch dazu eingeladen, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Während wir den HOF winterfest machen, das Gatter für dieses Jahr schließen und auf Weihnachten warten, hat sich ein Wunsch für 2025 in unsere Köpfe geschlichen: Lasst uns alle öfter die Perspektive wechseln und uns in unser Gegenüber hineinversetzen. Guten Rutsch – wir sehen uns im neuen Jahr!